Dienstag, 23. Februar 2010

Behörden-Ping-Pong par Excellence

Es ist wirklich unfassbar, der Irrsinn geht in die nächste Runde...

Nun haben wir extra versucht, so weit als möglich zum original B-Plan zurück zu gehen und die zweite Garage im Westen spiegelbildlich zur Ostgarage neben das Haus zu legen. Aus Baurechtssicht wäre das kein Problem gewesen, aber das muss die Gemeinde entscheiden, weil Abweichung vom B-Plan und die sagt: , weil man der Meinung ist, man bräuchte keine zwei Garagen und ansonsten hätte man ja im Vorfeld das Grundstück entsprechend der Anforderung für zwei Garagen aussuchen können. Komisch nur, dass sich im ganzen Neubaugebiet, zumindest nach unserer Recherche, kein einziger Bauplatz mit einer zweiten Garage im B-Plan findet und die Chancen auf die Erteilung einer Befreiung für die Baufenster-Überschreitung durch die Garage an der besonderen Stelle liegen bei geschätzten 0,001%


Frei nach der Devise: Was, dir geht's zu gut ? Kein Problem, da kann man Abhilfe schaffen ;-)

Also abermals umplanen, wohlwissend, dass das Haus schon komplett geplant ist und somit das Haus eigentlich nur noch in der Lage verschoben werden, nicht jedoch bezüglich Eingang oder Einliegerwohnung geändert werden kann .

Nun haben wir hoffentlich endlich eine Planung gefunden, die sowohl durch das Bau- als auch Baurechtsamt freigegeben wird. Ich mag schon gar nicht mehr dran glauben...wir werden sehen...

Donnerstag, 18. Februar 2010

Neue Planung

Sodele, nachdem nun ein erster Planungs-Entwurf der Nachbarn vorliegt und klar ist, dass in dieser Richtung eine Grenzbebauung nicht in Frage kommt, gibt es nun auch bei uns einen finalen Entwurf, der nun keine Probleme mehr bereiten darf.

Am Montag ist dann wieder Termin beim Baurechtsamt, hoffentlich der Letzte ;-)

Mittwoch, 17. Februar 2010

Kontakt zum Nachbarn

Nach dem wir nun mit dem Nachbarn in Kontakt sind, wird es richtig "witzig", denn dort hat man den Wunsch die First-Richtung zu ändern und Garten bzw. Terrasse in Richtung auf unser geplanten Garage zu legen. Damit ist deren Garage auf jeden Fall mal nicht als Gegenstück zu unserer geplant.

Das kann ja heiter werden...

Es lebe die Bürokratie...

Selten habe ich soviel Bürokratie erlebt, da möchte ich mal sehen, wie das Amt bei der aktuellen hügeligen Landschaft auf den cm genau die Vermessung prüfen kann, so dass Aussage wie "...es sind auch 2 cm zuviel.." zu Stande kommen....Ermessensspielraum ist für manche Leute ein Problem, das nur Andere haben :-)

Eine Baulast für eine Garage, die auch der Nachbar aufgrund der Hanglage nicht wirklich auf einer anderen Höhe stellen kann, ist nun wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen, nix gibt's...also erstmal eine Garage weniger, damit der Eine oder die Andere besser schlafen kann :-)

Wie schon vorher angedacht, wird das Haus nun 8cm im Baufenster verlegt, zum Glück gibt es nun wirklich derzeit nichts Wichtigeres zu tun... Zum Nachbarn nach unten wird entsprechend abgestuft mit BöschungsHohlsteinen "abgeböscht" (welch Wortschöpfung), die ominösen 80cm max. Höhe eingehalten und alle sind glücklich... Sagen wir mal fast, eine fehlende Garage und erneutes Baugesuch zum Zeitpunkt X, wenn der Nachbar feststeht und entweder zustimmt oder gar selbst, wie eigentlich zu erwarten, dort eine Garage hinsetzt, tragen nicht gerade dazu bei.
 
Allerdings bin ich mir sicher heute im Baugebiet an einer Grenzmauer mit mehr als 80cm vorbei gekommen zu sein. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...aber wahrscheinlich eher ein Fall von Resistenz gegenüber der "Durchführungsverordnung", im übrigen nicht der Einzige. Wenn ich mir die Verstöße gegen die Abwasservorschriften anschaue, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Klar ist das dann keine baurechtliche Sache, aber trotzdem laufen hier einige Dinge äußerst "ungelenk"...vielleicht wäre es auch hilfreich, wenn Bauamt und Baurechtsamt nicht in Leutenbach und Winnenden getrennt wären...wer weiss...

Nun werden hurtig die Pläne neugezeichnet, die Angrenzer erneut befragt und die Befreiung für die Terrassen-Überdachung in Verbindung mit der Rücknahme der Bauuntersagung erteilt und dann hat das Drama Baugesuch hoffentlich ein Ende!


Montag, 15. Februar 2010

Termin beim Baurechtsamt

Kurzfristig konnte für morgen Vormittag ein Gesprächstermin vereinbart werden und ich gehe doch mal stark davon aus, dass wir Lösungen für die genannten Probleme finden werden :-)

Stay tuned...

Samstag, 13. Februar 2010

Photovoltaik in der Planung

Am Mittwoch Abend haben wir eine Info-Veranstaltung der Firma Würth-Solar besucht, die derzeit bei diversen Partnern im Ländle veranstaltet wird.


Interessant sind die CIS-Module vorallem deswegen, da sie bei einer Teilbeschattung noch immer eine relativ hohen Wirkungsgrad haben, irgendwo so bei 90%. Dies liegt an der Längsausrichtung der Module.

Die Module sind ganz vorne mit dabei, wenn es um den Wirkungsgrad geht, wie eine Referenzinstallation an der Uni-Stuttgart belegt:


Ein Zwei-Kreis-Zähler für den Eigenverbrauch (nicht zuletzt im Zweifel auch für den elektrischen Heizstab der Wärmepumpe bei entsprechend niedriger Temperatur) hört sich eben so gut an, wie der Multi-String-Wechselrichter, der sicher stellt, daß bei evtl. Teilausfällen von Modulen nicht die Leistung gleich um das 3-fache reduziert wird, 3-String für Parallel-Betrieb scheint hier der Standard. Der neue Wechselrichter von Würth-Solar soll aber erst ca. April auf den Markt kommen.

Auch die Robusheit der Verglasung kann überzeugen, da kann man drauf herumhopfen...

Nun warten wir auf unser Angebot und dann werden wir mal sehen, ob wir das nicht zeitlich mit der Dacheindeckung koordiniert bekommen, sollte das Angebot passen.

Und dann sind da noch die teildurchlässigen Module, die eigentlich ganz gut als Überdachung für die Süd-Terrassegeeignet werden...mal schauen, ob das was taugt...

Die Probleme im Detail

Nachdem der Ärger verraucht ist und nach einem Gespräch mit dem Architekten, hier nun die Probleme nochmals im Detail:

  1. Grenzbebauung

    Offensichtlich ist man bei der Baurechtsbehörde der Meinung, dass man die Höhe des Grenzbaus (Garage) inklusive der Erhöhung rechnen muss, die sich daraus ergibt, dass die Schräglage kompensiert werden und auf Hausniveau gebracht werden muss. Es wird daher von einer Höhe von 3,70 Meter bzw. 37qm Wandfläche ausgegangen.

    Im Hinblick darauf, dass der Nachbar später vor dem gleichen Problem steht, muss ich mich doch echt wundern, ganz besonders, wie man bei einer Garage (mit Gerätebox) mit den Maßen 9x2,5Meter auf 37qm kommen kann. Selbst bei der vom Amt angenommenen Höhe von 3,70 Meter, beträgt die Fläche 33,3 und nicht 37qm!



    Mal schauen, was wir hier für eine Lösung finden, einen anderen Platz für die Garagen gibt es leider nicht... :-(

  2. Wandhöhe vs. Abstand zum Nachbargrundstück

    Auch hier wurde wieder ein seltsames Bezugsniveau zu Grunde gelegt, der derzeitige gemittelte Höhenpunkt beträgt  -(2,12 + 1,94) / 2 = -2,03 Meter.


    Die Wandhöhe würde somit Traufhöhe 5,30 + 2,03 Nieveaukorrektur = 7,33 Meter betragen, der daraus resultierende Grenzabstand nach württembergischer LBO:

    7,33 * 0,4 = 2,93 Meter

    Das süd-östliche Eck des Gebäudes wurde bisher eigentlich auf die Grenzlinie des Baufensters gelegt, die allerdings nur 2,85 Meter beträgt. Der Stein des Anstosses ist also 8 cm!

    Hier frage ich mich wirklich, was das soll...ein Schelm, wer böses dabei denkt und annimmt, dass hier evtl. nur die niedrigeren Gebühren des Kenntnisgabeverfahrens aufgebessert werden sollen...



  3. Unzulässige Auffüllung

    Für die monierte Abstützung ist ein Gespräch mit dem Amt bezüglich Stützmauern notwendig

  4. Kellerfenster

    Die im Plan eingezeichnete Größe für das Schlafzimmer des Kellergeschoßes entspricht tatsächlich nicht der geforderten Größe von 1/10 des Raumes. Ein Fenster mit 1,10 x 1,10 wird das Problem lösen

Alles in allem ein echt günstiger Bescheid, "nur" 150 EUR und dabei noch nicht mal die beantragte zweite Befreiung für die Terrassenüberdachung berücksichtigt, man braucht ja noch was für einen weiteren Bescheid ;-)

Und den Ergänzungsbogen zum Statistischen Erhebungsbogen, der laut Bescheid beiliegen würde und auszufüllen ist, suche ich noch immer vergebens...well done.


Statische sowie Heizlast-Berechnungen sind eingetroffen

Wieder was für die Akten...Etwa 250 Seiten und noch als Kopie, ein nettes Papier-Päckchen...aber wir haben doch gar keinen Kamin, obwohl das angesichts des kalten Winters nicht ungelegen käme :-)

Einzig die Heizlastberechnung ist von Interesse, damit endlich geklärt werden kann, ob die bisher geplante  Kellerdämmung ausreicht und die Heizung ausreichend dimensioniert ist, um auch den Keller zu beheizen, der ja nicht von Beginn an als beheizter Keller geplant wurde. Auf das warum komme ich sicherlich zu gegebener Zeit noch zu sprechen...

Angesichts der Bauuntersagung mag ich mich mit diesem Papierberg aber eigentlich gar nicht weiters auseinander setzen, bis nicht geklärt ist, wie und bis wann die Planungsmängel beseitig werden.

Mal schauen, zumindest die Heizlastberechnnung werde ich wohl mal besser näher studieren und mit dem Gesagten des Energieberaters abgleichen. Ich bin schon gespannt auf das Ergebnis ;-)

Freitag, 12. Februar 2010

Post vom Baurechtsamt: BAUUNTERSAGUNG

Da warten wir, dass endlich auch die Genehmigung vom Baurechtsamt kommt und stattdessen liegt heute eine Bauuntersagung im Briefkasten



 



Ich bin echt auf 180 und so langsam platzt mir der Kragen...Gleich 4 Gründe auf einmal, ich kann es einfach nicht fassen...

  1. Die Grenzbebauungsfläche ist aufgrund der Hanglage viel zu gross, statt 25qm werden 37qm angesetzt, da die Erdauffüllung mitgerechnet wird
     
  2. Der Abstand zum Nachbargrundstück ist um 8cm zu gering, da vom Amt die mittlere Wandhöhe in Bezug zum vorhandenen Gelände gerechnet wurde

  3. Fehlende Stützmauern (bzw. Verfüllung mit unzulässiger Höhe für eine Stützmauer)

  4. Ein zu kleines Schlafzimmerfenster im Keller

Montag, 8. Februar 2010

Die Nolte-Küche ist nun auch umgeplant...

Da die Küche bereits in die Werkpläne 1:25 eingezeichnet wird, herrscht etwas Zeitdruck, damit es zu keiner, durch uns verursachten, Termin-Verschiebung kommt.

Glücklicherweise haben wir vom letzten Küchen-Umzug noch so viele Schränke über, dass wir nun mit wenigen neuen Teilen auskommen.

Modell: NOLTE STAR
Korpus: Ahorn Hell
Front: Eisblau

Teileliste:
  • Neue Arbeitsplatten (im Plan fehlt bei der Kücheninsel noch die Platte)
  • Neue Sockel, etwa 6cm niedriger für die Kücheninsel 
  • Wangen für die Verkleidung der Seiten der Kücheninsel
  • Versenkbare Röhren-Steckdose
  • Insel-Esse
  • Side-by-Side-Kühlschrank (Bosch KGF76E45)
  • Evtl. Sockel

Die ersten Planungsskizzen:



Donnerstag, 4. Februar 2010

Na endlich, Unterlagen vollständig, Eingang bestätigt :-)

Zunächst hatte die Briefträgerin noch immer den lang ersehnten Brief nicht dabei...

Welch Zufall, dass ich später nochmals in den Briefkasten geschaut habe, verschickt das Bürgermeisteramt doch tatsächlich mit BWPOST, und die liefern später aus ;-) War mir gestern nicht aufgefallen, wie gut, dass ich heute ein zweites Mal nachgesehen habe.

Unterlagen vollständig, Baubeginn erst nach der Genehmigung der Befreiung, denn wir haben durch die Garagen eine Grenzbebauung und für die Überdachung der Terrasse ebenfalls eine Befreiung beantragt.

Stört uns aber nicht weiter, denn es dauert ja noch einige Zeit bis der Bagger loslegen wird, aber nun kann die Planung endlich konkreter werden, der Bescheid des Baurechtsamts Winnenden wird hoffentlich auch in Kürze eingehen.


Schlappe 127,00 EUR Gebühren, mal schauen, was noch für die Befreiung dazu kommt...der normale Bauantrag wäre einiges teurer gewesen...

It's kitchen time

Zwischenzeitlich sind wir uns nun auch in der Küchenplanung einig. Nachdem ich die Nolte-Küche erst kürzlich von Waiblingen nach Stuttgart vom Möbel Hofmeister umplanen und umziehen habe lassen, haben wir keine Ambitionen mehr erneut tausende von Euros diesbezüglich auszugeben. Über die Gründe des erneuten Umzugs habe ich ja im Post über die Entstehungsgeschichte bereits geschrieben.

Wir haben sie nun entsprechend unsere Beratungserfahrungen vom letzten Jahr umgeplant und werden eine ursprünglich geplante Parallel-Küche durch eine zusätzliche Kücheninsel ersetzen und es bleibt nur ein Schrank übrig :-) Und schon wieder 2 neue Arbeitsplatten *aarghhh*

Leichte Planungsprobleme habe ich noch mit der Elektroleitung für den Herd durch Estrich und zwischen der FBH, ich denke, dass es wohl darauf raus laufen wird, dass die Leitung direkt vom Keller durch ein Loch nach oben kommt. Einen zusätzlichen Schlitz klopfen, nach dem der Estrich drin ist, will ich nicht. Evtl. mit einem Leerrohr ? Mal schauen, was hier die Praxis-erfahrenen Planer an Tips haben...

Post vom Bürgermeisteramt

Was durften meine Augen heute im Briefkasten sehen ? 

Ein Brief vom Bürgermeisteramt Leutenbach. Da wird doch nicht etwa...? Nicht ganz ;-)

Inhalt 2 Genehmigungen, eine für den Wasseranschluß und eine die Entwässerung.

Kostenpunkt: jeweils 15 EUR

Und während ich so den Umschlag nach der Eingangsbestätigung durchsuche, schießt mir so ein Gedanke durch den Kopf "...hoffentlich nicht nur die Beiden...". Und was war noch im Umschlag ? Nix :-(

Nun ja, nach LBO muß eigentlich die Eingangsbestätigung innerhalb von 5 Tagen ausgestellt werden und abgegeben haben wir die Unterlagen letzten Dienstag. Rechnet man diesen Tag nicht mit, wäre formal der Dienstag der letzte Zeitpunkt für die ordnungsgemäße Ausstellung. Könnte passen, aber warum haben dann die Wasser-Genehmigungen ihren Weg in unseren Postkasten gefunden und nicht die Eingangsbestätigung ?

Ich hoffe, nicht schon wieder Probleme mit den Unterlagen, langsam wird es langweilig...

Aber morgen (heute) ist ja auch noch ein Tag

Mittwoch, 3. Februar 2010

Die ersten eigenen Versuche der Visualisierung

Wie im Kommentar zu den Planungszeichnungen geschrieben, hier nun die ersten eigenen "Entwürfe" mit VA Hausdesigner, der uns auch bei der Gestaltung der Außenanlage behilflich sein.

Konkret habe ich den Originalplan begonnen nachzuzeichnen:






Innenausbau geht dann mit VA ebenfalls, wie folgendes Beispiel zeigt. Bis dahin dauert es aber noch etwas ;-)

Dienstag, 2. Februar 2010

Post von Meisterstück-Haus

Heute lag Post im Kasten, leider war es nur eine Checkliste mit allerlei Dingen, die auszufüllen sind. Eigentlich wäre mir die Bestätigung vom Bauamt lieber.

Vornehmlich handelt es sich um Adressen wie Versorger, Elektriker, Bank etc.  Ist auch wichtig, aber wozu bitte benötigt man "Unterkunftsadressen für Monteure" vom Bauherren ? Da nimmt man hrs.de ;-) Klar brauchen die eine Unterkunft, so richtig erschliesst sich mir das aber noch nicht.

Bin mal gespannt, wie sich das aufklärt, denn ich glaube ich stehe auf dem Schlauch...