Freitag, 8. Juli 2011

Vom Meisterstück zur Chefsache

Nachdem sich nun der Chef heute persönlich vor Ort informiert hat, wurde todro's Meisterstück in Hameln zur Chefsache erklärt und wir sind nun guter Dinge, daß wir in Kürze freudig weitere Erfolge vermelden können...

Stay tuned :-)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Es ist (fast) soweit - Meisterstück goes TV...

Nach langem hin und her ist es nun soweit, dass sich morgen eine Agentur am späten Nachmittag das Dilemma anschaut und ihrem Auftraggeber vorstellt. Dann werden wir sehen, ob sie ein Team zum Dreh vorbeischicken...

Falls ich's noch nicht erwähnt haben sollte, die Firma arbeitet u.a. für bekannte Fernsehsender und wohl auch an einem neuen Sendeformat...

Lassen wir uns also mal überraschen, was dabei rauskommt ;-)

Freitag, 17. Juni 2011

Die Kompetenz hat einen Namen - Teil III

Ich hätte da mal ein Ratespiel:

Wer die richtigen Antworten weiß, kann als Belohnung die als Geheimtipp gehandelten Kontaktdaten des verantwortlichen Architekten erhalten, für den diese Art von Kreativschüben kein Einzelfall darstellt :-)




Die Kompetenz hat einen Namen - Teil II

Einer kommt selten alleine, und so gleich der nächste Fall...

Nachdem ja nun nicht gerade wenig offensichtliche Punkte der Nacharbeit bedürfen, sollte man eigentlich annehmen, dass man irgendwann auch mal eine konkrete Stellungnahme zu den Punkten bekommt. Aber mal wieder Funkstille...

Aber nein, da klopft es doch eines morgens um 07:30 als ich mal wieder in Schweden verweile, zu Hause an die Türe und wer steht da draußen ? Jemand, der im Keller nachbessern will.

Nachdem weder der Termin noch der Umfang mit mir abgestimmt war und meine Frau zudem unpässlich war, musste der Guteste wieder von dannen ziehen. Ohne sich zu melden stand er im weiteren Wochenverlauf wohl erneut vor der Türe und hat in unserer Abwesenheit, beobachtet durch die Nachbarn, sich an der Kellerdämmung zu schaffen gemacht.

Was der Austausch sollte und der "Lüftungsschlitz " zwischen der alten und der neuen Dämmung soll, werden die Herrschaften erst mal erklären müssen...


Irgendwie trägt die Arbeit die Handschrift des Keller-Subunternehmers, der schon die Baustelle mit zu betonierten Abwasserrohren verlassen hat...

Nicht nur, dass auch dort wieder gepfuscht wurde, nein, es war mal wieder nur ein Bruchteil und die ganze Aktion nur blinder Aktionismus.

Was wäre denn nun alles zu tun ?

  • Entfernen der Bitumenschmierereien, nicht nur ganz unten hinter der Noppenfolie sondern gerade auch drüber, wo garantiert verputzt werden wird
  • Beseitigung der hervorstehenden Dämmnägel
  • Ordnungsgemäße Montage und Abdichtung der Lichtschächte, die auf der Dämmung montiert wurden
  • Abdichtung des Hausüberstands von unten
  • Klärung der nicht ordnungsgemäß erfolgten Sockeldämmung (Abschrägung vs. Hohlkehle)

Und dann eben noch die bekannten Kellerthemen, wobei ich mittlerweile nicht mehr gewillt bin, nur ernsthaft darüber nach zu denken, das falsch positionierte Kellerfenster und Abwasserrohr per Minderung zu akzeptieren. Neben all dem Ärger und angesichts der Fensterangelegenheiten im EG/DG macht sich immer mehr der Gedanke an eine Rückabwicklung breit...

Ich wünsche viel Spaß beim Versetzen der beiden.

Hier mal einige Stilblüten:


Ohne zu wissen, wie weit verputzt wird, wird einfach mal wieder nur ein Teil bearbeitet

Darf's ein bisschen planlos sein ?
Sollen wir die teilweise Zentimeter-weit vorstehenden Montageschaumstellen selbst bearbeiten ?


Die Kompetenz hat einen Namen - Teil I

Eigentlich heißt der Spruch ja "Die Unfähigkeit Kompetenz hat einen Namen", ich kann ihn aber getrost abwandeln in "Die Unfähigkeit Kompetenz hat einen zahlreiche Namen" und er ist sicher selbsterklärend ;-)

Nachdem der Architekt ja den Tellerablauf der Dusche sehr nahe am Duschausgang geplant hat und das nach einhelliger Meinung diverser Fliesenleger nur mit einem entsprechend hohen Höhenversatz zur Vermeidung von Überschwemmungen funktionieren würde, haben wir uns ja im letzten Jahr bereits für eine Duschablaufrinne entschieden. Zu Blöde nur, dass man mal wieder lauter Spezial-Teile verbaut hat, die man nirgendwo bekommt.

Aber nun erstmal im Detail:

Seit nunmehr 4 Monaten ist man im Hause Meisterstück-Haus nicht in der Lage eine "einfache" Steckmuffe, welche von deren Subunternehmer verbaut wurde, zu liefern, da ich diese für die Verlängerung der Duschablaufrinne aufsägen musste, da geklebt.

Sowohl der "Nacharbeiter", der sogar mit dem Subunternehmer diesbezüglich während seiner Anwesenheit bei uns telefoniert hat, als auch der Bauleiter sehen sich außer Stande, das benötigte Bauteil zu liefern. Fortschritt Badezimmer daher  gleich Null...

Um dieses Teil geht es:


Unschwer als Verbindungsstück der beiden Rohre erkennbar. Wenn man nun noch weiß, dass rechts ein DN50-Rohr liegt und links ein Rohr mit einem Außendurchmesser von 58mm, kann man sich eigentlich recht leicht vorstellen, welche Aufgabe diese Steckmuffe hat: nämlich die Reduktion mittels spezieller Gummimannschette von 58 auf 50mm. Logisch, oder ?
Und das ist nun das Teil, welches uns zugesandt wurde, nämlich der Tellerablauf himself:




Wäre es denkbar, daß ich Kisuaheli spreche ? Wenn nicht 2 Meisterstück-Mitarbeiter, die eigentlich über ausreichende Erfahrung in der Beseitigung solcher, eigentlich, Lapalien verfügen sollten, sich vor Ort das Problem angeschaut hätten, würde ich schon annehmen, dass wir nicht die gleiche Sprache sprechen. So muss ich zu dem Schluss kommen, dass wir auf anderen Baustellen waren...

Nachdem ich das erneut reklamiert habe, sind zwischenzeitlich ja nur 3 Wochen ohne Reaktion vergangen...

Und nein werte Damen und Herren, der Tellerablauf kann selbstverständlich nicht direkt angeschlossen werden, denn das würde ja bedeuten, daß der Subunternehmer keine Ahnung hatte und die Muffe verbaut hat, obwohl sie gar nicht notwendig wäre ;-)

Danke liebe Fa. Baukmeier, daß Sie immer wieder so eindrucksvoll unter Beweis stellen, was man in ihrem Hause unter Kundenzufriedenheit versteht.


Mittwoch, 20. April 2011

Der Herr sprach: "Es werde Licht..."

...wenn gleich auch nur im Treppenhaus...

Nachdem ich mich ja nun schon eine Weile mit der Problematik der Wandeinbaustrahler für die Treppe ins Obergeschoß gepaart mit LED-Leuchtmittel und Bussteuerung (via KNX-DALI-Gateway) beschäftigt habe, sind die benötigten Teile für den Umbau vor einigerZeit eingetroffen.

Und so funktioniert's:



+


=

 


Was die Lichtstreuung anbetrifft, so bin ich da verschiedene Varianten am Testen, da ich gerne die punktuelle Beleuchtung der einzelnen LEDs durch eine "Flächenbeleuchtung" ersetzen möchte. 

Mal sehen, wie es sich mit zusätzlichen bzw. dickeren Acrylglass-Scheiben verhält. Der erste Test mit der 2. Scheibe gefällt mir schon mal ganz gut, mal noch etwas mit den Abständen experimentieren und dann richtig an der Gehäuse-Rückwand fixieren...

Mittwoch, 13. April 2011

Still Alive, but how ?

Nach dem es nun doch schon eine Weile her ist, wird es nun endlich mal wieder Zeit, die Geschehnisse der letzten 6 Monate aufzubereiten und vorallem das Bauvorhaben mit der Firma Baukmeier und Knecht-Keller in's richtige Licht zu rücken! 

Wer nun der Meinung ist, das läge nur daran, dass nach dem reibungslosen und turbo-mässigen Hausbau wieder Zeit für langweiliges Texten wäre, dem kann ich versichern, dass dem bei Leibe nicht so ist.

Anlass hierzu war nicht zu Letzt ein Mahnbescheid in doppelter Ausführung, nach dem es unterschiedliche Sichtweisen im Hinblick auf die Mängelliste und die Schlußrechnung gibt.

Ein weiterer Beweis, wie sehr man bei der Firma "Meisterstück" um's Wohl des Kunden besorgt ist; da möchte man sicher gehen, dass nicht etwa ein Mahnbescheid verloren geht und schickt zur Sicherheit einen 2. Mahnbescheid über die gleiche Summe. Macht kurzer Hand eine Verdopplung der "Forderung", wenn's der dumme Bauherr nicht merkt...hochgradig seriös nenne ich das...

Wie der Satz 

"Der Antragsteller hat erklärt, dass der Anspruch von einer Gegenleistung abhänge, diese aber erbracht sei" 

sich mit dem Umstand der existierenden Mängelliste, dem ausstehenden Blower-Door-Test, der finalen ausstehenden Heizungsinbetriebnahme und der Kellermängelbeseitigung in Einklang bringen lässt, weiss wohl nur der Antragsteller, oder glaubt es zu wissen :-) Da bin ich mal gespannt, wie man mir das erklärt, am Besten als wäre ich 3 Jahre alt ;-)

Hochachtung, echt erstklassig, dieser Kundenservice! Wenn man den gleichen Enthusiasmus bei der Planung und der Ausführung an den Tag gelegt hätte, würden wir heute nicht noch mit Baustrom, offenen Decken und ohne Badezimmer auf der "Baustelle" Wohncamping Deluxe praktizieren...aber da zu komme ich noch in Kürze, wenn's an die Aufstellung der Pannen bzw. schuldhafte Verzögerungen geht.

Für's Erste mal soviel zum aktuellen Stand und was es zwischenzeitlich so an Unterhaltung gab:

  • ein "Treppenhaus ohne Treppe" für 4 Wochen in der Ausbau-Phase
  • 9 nachträgliche Kernbohrungen durch die Kellerdecke zur "Optimierung der Rohrleitungsführung für Heizung und Lüftung"
  • einen geplatzten Heizungs-Inbetriebnahme-Termin
  • einen Keller während der Estrich-Trocknung unter Wasser und dadurch entsprechende Verzögerung
  • Fliesenleger die zu- und dann kurzfristig absagen und einen hängen lassen
  • ein anderer Fliesenleger, der das Geld kassiert und sich dann ohne die Arbeit zu Ende zu bringen mit dem Haustürschlüssel verpisst hat
  • Versuche durch den Kellerbauer vertraglich eine DIN in die Bau-Leistungsbeschreibung zu zaubern, die da im Zusammenhang mit der bemängelten Unebenheit gar nicht steht oder die gepfuschte Bitumen-Abdichtung als Kulanz darzustellen
  • Atemberaubende Fenster-Tausch-Aktionen
  • Nachbesserungsarbeiten
  • Undichter Fassadenabschluß der Außen-Fensterbänke
  • Ein Fenster, für das seit Monaten kein Nachweis erbracht werden kann, dass Sicherheitsglas verwendet wurde
  • Ein "Rettungs-Fenster", welches für artistische Einlagen prädestiniert ist und im "Ideal-"(Planungsfall) gar als Feuerwehrmann-Tritt-Falle dienen kann
  • Falsche bzw. unzureichende Pläne (oder die zugehörige falsche Ausführung)
  • eine geplante Drückerplatte, die beim verbauten WC-Spülkasten gar nicht verwendet werden kann
  • Ein aufgeplatzer Estrich aufgrund zu geringer Dicke durch eine "hochoptimierte" Planung des Abwasserrohrs für das Heizungs-Kondenswasser
  • Eine FBH im KG, die statt an den von der Heizung unterstützten separaten 2. Heizkreislauf zusammen mit den anderen Stockwerken am gleichen 1. HKL angeschlossen ist
  • Eine geradezu graziöse Abwasser-Leitungsführung im Keller
  • Einen endgültigen Umzug zum 01.01.11 auf eine Baustelle mit Baustrom und ohne Badezimmer
  • ein, nennen wir es mal "sub-optimaler" und dann nachgearbeiteter EnEV-Nachweis
  • die Förderungs-Null-Nummer Names Effizienzhaus 55 (2009)
  • die Schluß-Mit-Lustig Entscheidung einen Bausachverständigen (Tatort-Bau) zu involvieren


Was es aber auch gab bzw. gibt, soll nicht verschwiegen werden: 

  • ganz liebe und hilfsbereite Nachbarn, gell' Nachbar X :-)
  • Eine Steuerklassenänderung und die kleinsten Handschellen der Welt...
  • Reichlich entgangene Förderung
  • Bereitstellungszinsen für verzögerungsbedingt nicht abgerufenes Darlehen
  • Massige Kosten aufgrund von nicht durch uns verursachte Verzögerungen, noch zu unseren Lasten, mal schauen, wie lange noch
  •  ...

Ansonsten sind da noch ein paar Themen mehr, aber alles zu seiner Zeit...

Nun werden wir mal abwarten, was der Vor-Ort-Termin mit der Bauleitung und dem Gutachter übernächste Woche noch weiters zu Tage fördert und wie's dann weiter geht, die virtuellen Boxhandschuhe liegen bereit und die Aufstellung der Kosten für eine Schadensersatzforderung - Stichwort Mangelfolgeschäden- nimmt Gestalt an...